Bertsdorf - Hörnitz

Sehenswertes in unserer Gemeinde



 

Schlosshotel "Alt-Hörnitz"

- östlichstes Schlosshotel in Deutschland.

Erbaut 1651 bis 1654 mit einem markanten Renaissancegiebel und 1996 erweitert um einen Anbau im Gutshausstil. Kann 156 Gäste in 78 modernen oder historischen Zimmern mit hohem Standard beherbergen.

Im schönen Park git es die verschiedensten Laubbäume, aber am imposantesten ist die große unter Naturschutz stehende Ulme am Eingangsbereich.

Ein Enkelsohn der letzten Besitzerfamilie des Schlosses - Herr Rudolf Hans-Joachim von Sandersleben ist heute Mitglied der Betreibergesellschaft des Hotels und hat großen persönlichen Anteil am Aufbau und am erarbeiteteten Ruf des heutigen Hotels mit drei Sternen und dem Prädikat "Superior".

Die Eigentümerin der Immobilie ist die Firma Schlosshotel Althörnitz Verwaltungsgesellschaft mbH, die der Firma Parklane Properties Verwaltungsgesellschaft mbH gehört.

 

Breiteberg und Aussichtsturm

510 m hoher bewaldeter Höhenzug in exponierter Lage zwischen dem Großschönau-Warnsdorfer und dem Zittauer Becken mit einer großartigen Aussichtsmöglichkeit in die vielfältige Landschaft.

Ein 13 m hoher steinerner Aussichtsturm (Dr.-Curt-Heinke-Turm) aus den Phonolitsteinen des Berges und bald auch wieder eine Gaststätte erwarten den Wanderer nach einem etwas mühsamen Aufstieg.

Der die Basaltdecke überragende Gipfel ist vulkanischen Ursprungs und bildet eine formenreiche Phonolitkuppenlandschaft mit zahlreichen auffälligen Felsgebilden, so u.a. das sogenannte "Querxloch" und der "Zscherschelsteen".

Die Aussicht erstreckt sich von den Höhenzügen des Iser- und Riesengebirges im Osten über den Kamm des Zittauer Gebirges im Süden, über den Tanzplan und Valtenberg im Westen bis hin zu Czorneboh und Rotstein im Norden.

Auf der Bertsdorfer Seite spendet ein in Stein gefasster und überdachter Querxborn Wasser, welches auch die Gaststätte versorgt.

Und wenn der Wanderer Glück hat, trifft er auf seinem Weg das in vielen phantastischen Sagen beschriebene Zwergenvolk der Querxe an.
 
Der Aussichtssturm ist geöffnet. Außer Montag und Dienstag freut sich die Breitebergwirtin auf Ihren Besuch.

Öffnungszeiten:
Mittwoch - Freitag und Sonntag von 11 - 22 Uhr
Sonnabend von 11 - 24 Uhr

 

Aussichtspunkt Koitsche

Ein kleiner Berg von nur 375 m Höhe - aber mit einem der schönsten Aussichtspunkte unserer Heimat - dem Balkonblick auf das vieltürmige Zittau und seinen Kranz von Bergen und jetzt auch auf den Olbersdorfer See.

Aus dem gemütlichen Bergrestaurant hat man einen Panoramablick über das Isergebirge, in der Ferne den Jeschkenkamm und das Zittauer Gebirge.

Der Berggipfel ist mit dem PKW von Hörnitz zu erreichen und hat Parkflächen für Gäste.
Aber am schönsten ist eine Wanderung direkt von der Koitsche zum Olbersdorfer See.

Mehr Informationen unter:
www.koitsche.de

 

Sandsteinbogenbrücke

Von ehemals 13 gewölbten Sandsteinbrücken sind 2 vollständig erhalten.

Die Bogenform sollte Wasserläufe mit unregelmäßiger Wasserführung sicherer begehbar machen.

Harmonisch fügen sich ihre Brustwehrkronen ins Dorfbild ein.

Von der Brücke am Oberen Kirchweg wissen wir, dass sie von 1802 stammt.
Eine umfassende Rekonstruktion mit einem völligen Neuaufbau erfolgte im Jahr 2000.

 

Hörnitzer Kirche

Die Hörnitzer Kirche ist 100 Jahre alt. Als sie am 30.09.1901 nach nur eineinhalbjähriger Bauzeit eingeweiht wurde, gab es im Ort noch keinen elektrischen Strom. Die beiden Kronleuchter mussten damals zum Kerzenanzünden heruntergelassen werden, die Glocken wurden mit Hilfe von Seilen zum Schwingen gebracht, jeden 2. Tag mussten die Gewichte der Turmuhr hochgezogen werden und die Orgel konnte nur spielen, wenn der Tretmechanismus zum Füllen des Blasebalgs kräftig bewegt wurde.

All diese Vorrichtungen sind heute noch vorhanden. Die reiche Holzausstattung macht unsere Kirche angenehm warm. Interessanterweise hatte Hörnitz damals 1.500 Einwohner - genausoviel Pfeifen hat die Schusterorgel, die 2002 komplett überholt wurde und nun wieder wohlklingend jeden Sonntag 9.00 ertönt.

Die Kirche kann besichtigt werden.
Den Schlüssel verwaltet Herr Maune,
02763 Bertsdorf-Hörnitz, Am Steg 2.
Bitte vorher anrufen
unter 03583 / 51 13 05.

 

Barockkirche Bertsdorf

Die evangelische Dorfkirche befindet sich im unteren Drittel des Dorfes am östlichen Talhang des Dorfbaches, inmitten des alten Friedhofes.

Sie wurde von 1672 - 1675 nach einem Entwurf des Dresdners Andreas Klengel als Ersatz für eine durch Blitzschlag zerstörte Kapelle erbaut.
Als gewölbte Wandpfeilerkirche bildet sie in ihrer Art das Vorbild für eine Anzahl barocker Dorfkirchen in der südlichen Oberlausitz (z. B. Spitzkunnersdorf, Niederoderwitz, Hainewalde).
Im Bertsdorfer Pfarrhaus sind noch Teile des Hauses aus der Entstehungszeit um 1700 erhalten; es gilt als eines der schönsten Pfarrhäuser der Oberlausitz.

Die Mauern des Kirchschiffes sind durch hohe Spitzbogenfenster gegliedert. Auf dem mächtigen Satteldach sind regelmäßig Gaupen angeordnet. Der unten quadratische Turm geht weiter oben in ein Achteck über, auf das eine schmucke Barockhaube aufgesetzt ist.

Das Kircheninnere erweckt einen würdevollen Eindruck, weil die zwischen den Wandpfeilern angeordneten Emporen den gesamten Raum umziehen.

Es lohnt sich auch die Pfarre zu umwandern, denn es gibt viele weitere historische Details zu entdecken.

 

Reiterhof Hochmuth in Bertsdorf

Familie Hochmuth,
02763 Bertsdorf,
W.-Fröhlich-Weg 8,

Durchführung von Hoffesten und Freizeitreitertreffen

Mit Trailwettbewerben
Kinderreiten
Schauprogramm
Reiterspielen


Mehr Informationen unter:
www.reiterhof-bertsdorf.de

 

Wildgehege Posselt in Bertsdorf

Frank Posselt
Posselthof
(Landwirtschaftlicher Nebenerwerbsbetrieb)
Im Winkel 4
Tel. 03583/ 51 19 49

Im 8 ha großen Wildgehege sind Rotwild, Dammwild und Mufflons zu sehen.
Bei einer Wanderung zum Breiteberg vom Niederdorf aus (Betonstraße) kann man rechts über einen kleinen Abstecher die Tiere beobachten. Nach Absprache sind auch Führungen möglich.
 

Querxhöhle

Da unsere Vorfahren nur wenig Wissen über die Zusammenhänge der Natur besaßen, glaubten sie fest an mystische Gestalten wie Zwerge.
Die Querxe gehören auch zu dieser Gattung geheimnisvoller, kleiner Wesen. Diese galten als die Behüter aller unterirdischer Schätze wie Gold, Silber und Edelsteine.
Die vielen Spalten, Klüfte und Höhlen im Lausitzer Bergland gaben der Phantasie der Menschen natürlich stets neuen Nährboden.
In einer Höhle am Breiteberg, der "Querxhöhle", vermutete man jahrhundertelang die Wohnstätte der Querxe und es haben sich bis heute viele Sagen und Geschichten um die kleinen Gesellen erhalten.

 

Die Linde am Wanderweg zur Koitsche

Diese schön gewachsene Winterlinde befindet sich am Koitschehang, unmittelbar am Wanderweg.
In allen vier Jahreszeiten ist sie ein Wahrzeichen des Ortes.

Leider gibt es keine zuverlässigen Aussagen über das Alter dieses imposanten, unter Naturschutz stehenden Naturdenkmals.

 

Das Bertsdorfer Wasser

Offen fließendes Gewässer, welches teilweise innerhalb der Ortschaft in hohe Natursteinmauern gefasst ist, aber auch oft naturnahen Charakter hat. Vor allem in Hörnitz prägt der Bach den Ortsrandbereich. Der meist verrohrte Hörnitzer Dorfbach mündet in das Bertsdorfer Wasser.

Weitere Gewässer sind:

• Der Steinbüschelgraben
• Der Cuxbach
• Der Mühlgraben
• und verschiedene Teiche in Hörnitz

 

Sonnenuhr Bertsdorf, Hintere Dorfstraße

Alte Sonnenuhr mit Bauernmalerei

Bertsdorf, Hintere Dorfstraße

 

Wachtelhaus

An einem Haus in Hörnitz hängt ein buntes Vogelhäuschen. Es hat aufgemalte Fenster und Türen und nur die Türmchen besitzen Öffnungen mit Drahtstäbchen.

In der Oberlausitz war seit Beginn des
19. Jahrhunderts bis 1940 die Wachtel,
der kleinste Hühnervogel, einer der beliebtesten Hausvögel für Menschen, die diesem Hobby nachgingen.

Das Häuschen wurde im Winter 1931 / 32 vom Hörnitzer Zimmermann Wagner erbaut, welcher arbeitslos war und aus Langeweile sehr viel Zeit in dieses Kunstwerk investierte.

Es entsprach allen Kriterien eines Wachtelhäuschens gemäß einem 1833 erschienenen Buches.

Es existierten noch mehrere Häuschen dieser Art, aber keines ist so gut erhalten und gepflegt wie das an der Hausnummer 23 auf der Straße der Jugend.

 

Schmalspurbahn am Bahnhof Bertsdorf

Die Strecke führt von Zittau am Stadtrand vorbei an Olbersdorf und dessen gleichnamigen neuen See über verschiedene Haltestellen bis zum Bahnhof Bertsdorf, der Verzweigung der Strecke in die Richtungen Oybin oder Jonsdorf im Zittauer Gebirge.

Auf diesem historischen Waldbahnhof kann man den Rangierbetrieb in aller Ruhe beobachten. Hier ist auch der Sitz des Interessenverbandes der Zittauer Schmalspurbahnen e.V.
Im Lokschuppen stehen interessante Raritäten.
Sie finden hier auch das nostalgische neu erbaute stilvolle Hotel gleichen Namens "Hotel Bahnhof Bertsdorf".

Vom Ortsteil Bertsdorf liegt der gleichnamige Bahnhof ca. 2 km entfernt.
Gemeindeverwaltung Bertsdorf-Hörnitz, Olbersdorfer Straße 3, 02763 Bertsdorf-Hörnitz, Telefon 03583 57 33 - 0, E-Mail: info@bertsdorf-hoernitz.de